Bereits  zum dritten Mal wurde die NMS Aspang mit dem BO-Gütesiegel vom WIFI St. Pölten und dem LSR f. NÖ  für das hochqualitative Unterrichtsangebot in „Berufsorientierung“ ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel gilt für drei Jahre und garantiert zukunftsorientierte und individuelle Ausbildung der Schuljugend ab der 7. Schulstufe.

 
WKNÖ- Präsidentin Sonja Zwazl, OLNMS Gertraude Taschek, Mag. Claudia Pölzlbauer,  NÖ Landesschulrats-präsident Johann Heuras,  NÖ WIFI Institutsleiter Andreas Hartl (Foto Kraus)

Berufsorientierung wird in der 7. und 8. Schulstufe mit 0,5 Wochenstunden als Verbindliche Übung geführt, wobei die Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswahlentscheidung besonders im 2. Semester in der 3. Klasse und im 1. Semester in der 4. Klasse stattfindet.

3. Klasse

- Begegnung mit dem „Ich“ hat Priorität: 
- Ich lerne mich selbst kennen, meine Interessen, Stärken, Eignungen und Neigungen.
- Ich lerne Berufe und die Berufswelt kennen – Realbegegnungen
- Talente Check
- Frag „Jimmy“

4. Klasse

- Auseinandersetzung mit Schule und Beruf
- Das österreichische Schulsystem
- Besuch des WIFI-Mödling mit indiv. Potenzialanalyse und Gespräch mit einer/m Psychologen/-in
- 4 Berufspraktische Tage in umliegenden Betrieben
- Möglichkeit für „Schnuppertage“ an weiterführenden Schulen
- Betriebserkundungen in Betrieben der Region

 

 Aktivitäten 2016/17

25.10.2016: Potenzialanalyse im BIZ Mödling

Wie jedes Jahr wurden die SchülerInnen mehreren Tests unterzogen, die ihre Fähigkeiten und Interessen zeigen. Außerdem erhielten sie viele Informationen über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten nach der Pflichtschule.

 

07.-10.11.2016: Individuelle Berufsorientierung der 4. Klassen

Ihren Interessen und Neigungen entsprechend wählten die SchülerInnen einen oder mehrere Betriebe oder Schulen aus, in welchen sie Erfahrungen sammeln wollten. Für ihr Interesse, ihr Können und ihre Disziplin erhielten sie viel Lob.

     

  

 

22 .11. 2016: Vortrag Fa. F.List / Thomasberg

Die Vorstellung der Firma, mögliche Lehrberufe und der Ablauf von Vorstellungsgesprächen waren die Themen dieser Präsentation. Die Firma.F/.List ist der größte Arbeitgeber der Region und stattet die Innenbereiche von Privatflugzeugen und Yachten auf hochwertige Art und Weise aus.

  

 

18.11. 2016  „Karriere am Bau“ Vortrag der Bauinnung – Vorstellung des Berufsbildes Maurer

 

23.11. 2016: PowerPoint Präsentation der Individuellen BO für die 3. Klasse

Über ihre Erfahrungen und Eindrücke während der Individuellen Berufsorientierung berichteten die SchülerInnen der 4. Kl. den Schülern aus der 3. Klasse

 

06.12. 2016: PVAng Hochegg: Betriebsbesichtigung

Die SchülerInnen der 4. Klassen erhielten einen Einblick in die verschiedensten Berufe, die hier ausgeübt werden können. Von jedem Bereich (Technik, Küche, medizin. Betreuung, Physiotherapie) standen Fachkräfte zur Verfügung und erklärten alle Fragen und führten durch das riesige Gebäude. Die SchülerInnen waren beeindruckt, wie viele verschiedene Berufe hier ausgeübt werden. Herzlichen Dank für den aufschlussreichen Nachmittag!

 

Betriebsbesichtigung – PVAng Hochegg

Am 06. 12. 2016 besuchten wir die PVA in Hochegg. Hier werden Herz- und Kreislauferkrankungen und Lungenerkrankungen nachbehandelt. Insgesamt gibt es ca. 250 Patientenbetten. Es arbeiten hier auch fast 200 Personen in den verschiedenen Abteilungen. Es ist eines der größten Rehabilitationszentren  in Österreich. Nach einer allgemeinen Vorstellung des Hauses wurde je nach Interesse der Schüler und Schülerinnen der technische Bereich und seine Aufgaben, die Großküche und die Vorratsräume sowie der Therapiebereich und seine Berufsfelder vorgestellt. Ich war bei der Technikergruppe, man zeigte uns die einzelnen Zentralräume für Heizung, Überwachung und das Schwimmbad. Besonders beeindruckt hat mich das Schwimmbad und der riesige technische Aufwand, der dafür notwendig ist. Auch die riesige Heizungsanlage durften wir besichtigen. Sie wird mit Gas betrieben. Wenn sie nicht funktioniert, ist ein Ersatzöltank vorhanden, der aber nur wenige Tage reicht. Jedes Stockwerk, jeder Gang und jedes Zimmer kann technisch „überwacht“ werden, z.B. ob ein Fenster offen ist, Rauchentwicklung,….Auch am Wochenende muss ein Techniker anwesend sein, falls es eine Störung gibt. Es war sehr beeindruckend, was alles notwendig ist, um dieses große Gebäude zu beheizen, zu überwachen und mit Warmwasser zu versorgen. Das alles schaffen 15 Mitarbeiter der Technik. Nach diesem Rundgang erhielten wir noch eine kleine Stärkung. Danke für die herzliche  Aufnahme! (Johann Wallner)